Handelssystem für CO2 Emissionen

Um das Klimaziel eines neutralen ökologischen Fußabdrucks innerhalb der Europäischen Union zu erreichen, müssen neue Lösungen entwickelt werden. Julian Kakarott hat dabei ein neues Handelssystem für CO2 Emissionen innerhalb der EU entwickelt, welches uns einen Schritt näher an eine nachhaltige Wirtschaft bringen kann.

Ökologischer Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck der Menschen wird immer größer. Daraus resultieren irreversible Schäden an der Natur.

Die Anzeichen für eine Klimaerhitzung sind omnipräsent. Durch den Ausstoß von Treibhausgasen, z.B. Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas, fügen Menschen dem Gleichgewicht innerhalb der Natur nachhaltig Schäden zu, welche nur noch schwer zu retten sind. Um die Klimaerhitzung abzuwenden, hat sich die EU 2018 zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen müssen jedoch neue Lösungen entwickelt werden, um die derzeitige Wirtschaft zu einem ökologisch nachhaltigem System zu wandeln.

Julian Kakarott, Mitarbeiter im Forschungszentrum Digitale Wirtschaftsprozesse, hat ein neues Handelssystem für CO2 Emissionen auf Basis von Blockchains entwickelt. In diesem System handeln Marktteilnehmer mit sogenannten CO2 Tokens, welche die Emissionen regulieren sollen. Die Tokens sind dabei in der Lage, verschiedene Zustände in der Lieferkette zu repräsentieren. Durch den Handel der Tokens unter Produzenten und Unternehmen wird ein transparenter Markt bei immer gleichbleibenden CO2 Emissionen ermöglicht.

Das Paper "An enhaced DLT-based CO2 Emission Trading System" von Julian Kakarott und Prof. Dr.-Ing. Volker Skwarek wurde bei IEEE veröffentlicht.
 

Kontakt

Julian Kakarott: julian.kakarott (@) haw-hamburg.de

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