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Das Erasmus+-Projekt

Zu gut für die Tonne

Ende August geht das im September 2017 an der HAW Hamburg gestartete dreijährige europäische Projekt „Waste Education Initiative (Waste EI)“ zuende. Es hat das Ziel, das Abfallverhalten der Anwohner in den jeweiligen Regionen der teilnehmenden Projektpartner zu ändern.

„Waste Education Initiative“

Poster zum EU Projekt „Waste Education Initiative“, kurz Waste EI

Jedes Jahr fallen in der Europäischen Union über 200 Millionen Tonnen Abfall an, davon werden bislang 47 Prozent recycelt oder kompostiert. Das hat sich nun geändert, denn die neuen EU-Wiederverwendungs- und Recyclingziele legen bis 2025 eine Quote von 55 Prozent fest. Damit kommt der Kreislaufwirtschaft eine noch größere Bedeutung zu.

Ende August endet das im September 2017 an der HAW Hamburg gestartete dreijährige europäische Projekt „Waste Education Initiative (Waste EI)“ . Es hat das Ziel, das Abfallverhalten der Anwohner in den jeweiligen Regionen der teilnehmenden Projektpartner zu ändern. Eine neue Generation von jungen Menschen soll bewusster mit ihrem Abfall umgehen und zur Maximierung des Recyclings in der EU beitragen. Waste EI wurde von der Manchester Metropolitan University (MMU) koordiniert und in einem europäischen Konsortium durchgeführt, an dem die HAW Hamburg beteiligt ist.

Im Laufe des Projektes wurden Lehrmaterialien für Dozenten*innen, Lehrer*innen Studierende  und Anwohner  entwickelt wie Handbücher, die sich mit Abfallhierarchie, Abfallvermeidung, Abfalltrennung, Wiederverwendung und Verwertung sowie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft befassen.

Auf der Webseite  können sämtliche Materialien ohne Einschränkungen kostenfrei heruntergeladen werden. Sie stehen denjenigen zur Verfügung, die mehr über Probleme und Lösungsansätze der Abfallwirtschaft erfahren wollen.

Weitere beteiligte Hochschulen und Einrichtungen in dem europäischen Konsortium sind die HAW Hamburg, Tallinn University of Technology (TalTech), University of Agronomic sciences, Veterinary Medicine of Bucharest (UASVMB), University of Zagreb und Greater Manchester Combined Authority (GMCA). Das Konsortium sorgt für eine enge transnationale Zusammenarbeit, indem die regionale Entwicklung sowie Umweltprobleme gemeinsam angegangen werden. Die HAW Hamburg wird dabei von Projektmanagerin Natalia Parfeniuk und Prof. Dr. Dr. Walter Leal, Leiter des Forschungs- und Transferzentrums "Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" vertreten.

Weitere Informationen

Kontakt

Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeit und
Klimafolgenmanagement“
Prof. Dr. Dr. Walter Leal
Leiter FTZ-NK
walter.leal2( (@) )haw-hamburg.de

Projektmanagerin FTZ-NK
Natalia Parfeniuk
natalia.parfeniuk( (@) )haw-hamburg.de

 

 

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