Lektüretipps

Veröffentlichungen von Mitgliedern der HAW Hamburg

Kabel, Peter (2020): Dialog zwischen Mensch und Maschine. Wiesbaden: Gabler Verlag

Dieses Buch beschreibt, wie sich die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen in den nächsten Jahren dramatisch verändern wird und wie Unternehmen sowie Institutionen den größtmöglichen Nutzen aus dieser Entwicklung ziehen können.Conversational User Interfaces (CUI) sind die nächste Evolutionsstufe der Schnittstelle zwischen Menschen und den Inhalten oder Diensten des Internets. Wenn Nutzer in natürlicher Sprache mit ihnen reden, können intelligente Assistants, Voice-Systeme und Bots wertvolle Antworten geben und Handlungen auslösen: Sie buchen eine Fahrkarte, verlängern einen Vertrag oder starten eine Überweisung. So entsteht ein neues Ökosystem, das viele Prozesse in Unternehmen und im Alltag revolutionieren wird. Alle Marktteilnehmer müssen sich neu positionieren und verorten.

Dieses Buch hilft dabei, die Funktionsweisen und Konsequenzen beim Einsatz von CUIs grundlegend zu verstehen und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Woraus setzen sich CUIs und intelligente Assistenten zusammen? Wie funktioniert Natural Language Generation? Welche technischen Herausforderungen entstehen für Unternehmen? Welche Rolle spielt Werbung in dem neuen Ökosystem? Wie funktioniertder berührungslose Konsum? Eine inspirierende Lektüre, die Sie dabei unterstützt, sich in den nächsten Jahren unter den Leadern zu positionieren. Extra: eine Anleitung zum Gestalten Ihres eigenen Test-Bots – dem Friesenbot. Kostenlos für Leser: Testen Sie Ihr Wissen mit Fragen und Antworten zum Buch in der Springer-Nature-Flashcards-App.

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Leal, Walter Filho (2020): Digitalisierung und Nachhaltig­keit. Berlin: Springer

Sowohl die Digitalisierung wie auch das Thema Nachhaltigkeit haben für die Hochschulen in Deutschland zentrale Bedeutung. Sie stellen diese vor vielfältige Herausforderungen und eröffnen zugleich neue Perspektiven. Doch wie lassen sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Kontext deutscher Hochschulen zusammen denken, Kriterien der Nachhaltigkeit im Digitalisierungsprozess einbinden und die Digitalisierung somit in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen?

Im Fokus dieses Bandes stehen die Mittel und Wege, um die Digitalisierung in der Lehre und Forschung im Bereich Nachhaltigkeit zu fördern und das Engagement der Hochschulen in den Bemühungen zur Umsetzung der digitalen Agenda der Bundesregierung zusammenzuführen. Darüber hinaus tragen die Beiträge von Lehrenden und Forschenden unterschiedlichster Disziplinen in diesem Band auch zu der allgemeinen Weiterentwicklung des zentralen Themas „Umsetzung der Sustainable Development Goals“ bei.

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Studien, Diskussions- und Positionspapiere

Bils et al. (2020) Corona-Semester 2020 – Ad-hoc-Maßnahmen evaluieren und nachhaltig verankern. Diskussionspapier Nr. 11. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden an Hochschulen im Sommersemester 2020 zahlreiche Maßnahmen in kürzester Zeit umgesetzt. Das Diskussionspapier gibt Orientierung, wie diese Ad-hoc-Maßnahmen an den Hochschulen evaluiert und nachhaltig verstetigt werden können. Das Papier entstand im Rahmen eines bundesweiten Hackathons am 6. und 7. Mai 2020 des Hochschulforums Digitalisierung gemeinsam mit dem KI-Campus und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

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Deimann, Markus/Friedrich, Julius-David/Neubert, Philipp/Stelter, Annette (2020): Kurz und kompakt. Das digitale Sommersemster 2020. Was sagt die Forschung. Berlin: HFD

Die Corona-Pandemie hat seit März 2020 aus Hochschulen einen Experimentierraum für Online-Lehre gemacht. Die gesamte Lehre musste unter Hochdruck umgestellt werden. Diese Ausnahmesituation wird seither von verschiedenen Seiten intensiv beäugt und erforscht. 

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat erste Ergebnisse der Begleitforschung zum Sommersemester 2020 in der Veröffentlichung “Kurz & kompakt - Das digitale Sommersemester 2020: Was sagt die Forschung?” gebündelt und daraus Handlungsempfehlungen entwickelt.  Die Erkenntnisse und Empfehlungen beziehen sich auf die Bereiche technische Ausstattung, Strategien im digitalen Zeitalter, Kommunikation & Austausch, Didaktik, Prüfen sowie Digitale Kompetenzen. Dabei zeigt sich: Im Digitalsemester haben viele Hochschulen schnell reagiert und investiert, oft mangelt es aber an nachhaltigen Strategien für digital gestützte Lehre.

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (2020): Digitaler Wandel in den Wissenschaften. Impulspapier. Bonn: Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Das Impulspapier der DFG beschreibt in prägnanter Form die Auswirkungen und Herausforderungen (z.B. epistemische und ethische Herausforderungen; soziale und personelle sowie Auswirkungen auf die Forschungspraxis) des digitalen Wandels in den Wissenschaften sowie Handlungsfelder für die DFG als zentrale Selbstverwaltungs- und Förderorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Das Papier führt eine große Breite an Impulsen zusammen und wird der DFG in den kommenden Jahren als Kompass dienen. Die Erkenntnisse und Empfehlungen werden in die Entwicklung neuer Förderangebote ebenso einfließen wie bei der Gestaltung der besten Rahmenbedingungen für die Forschung durch die DFG.

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de Witt, Claudia et al. (Hrsg.) (2020): Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung. Whitepaper. Berlin: KI-Campus

Das Whitepaper "Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung" dient als Beschreibung der Möglichkeiten und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre, fördert die Diskussion über Veränderungen der hochschulischen Lehr- und Lernkultur und von möglichen Lehr-/ Lerninhalten durch Künstliche Intelligenz. Zudem stellt es Visionen für das zukünftige Hochschulstudium aus Sicht von Studierenden und Lehrenden vor, um zu verdeutlichen, wie sich das Studium in den nächsten Jahren verändern kann.

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Weßels, Doris (2020): Digitale Disruption und Künstliche Intelligenz – Hochschulen im Dornröschenschlaf? Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die Erstellung von Texten durch Künstliche Intelligenz macht massive Fortschritte und stellt Hochschulen und Wissenschaft vor enorme Herausforderungen: Dies betrifft die Urheberschaft wissenschaftlicher Texte, die Qualitätssicherung und die Schreibkompetenz als akademische Basisdisziplin für kritisches Denken.

Neben der Blockchain-Technologie als Lösungsbaustein sollte die Förderung von Schreibkompetenz neu aufgestellt werden. „Störende“ Einflüsse durch KI-generierte Texte werden im Bildungsbereich aber auch dann nur sehr bedingt ausgebremst werden können. Die Herausforderung besteht darin, diese Veränderungsprozesse mitzugestalten.

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Wissenschaftsrat (2020): Zum Wandel in den Wissenschaften durch datenintensive Forschung. Positionspapier. Köln: Wissenschaftsrat.

Mit den vorgelegten Überlegungen zum Wandel in den Wissenschaften durch datenintensive Forschung will der Wissenschaftsrat Aufmerksamkeit für Herausforderungen der Digitalisierung im Wissenschaftssystem schaffen, welche über die bislang im Vordergrund stehende Beschäftigung mit Infrastrukturen hinausgehen. Im Positionspapier werden die für viele Forschungsfelder neuen oder doch in ihrem Tempo deutlich beschleunigten Entwicklungen aufgegriffen. Ziel ist, diese zu reflektieren und weitergehende Veränderungen im Wissenschaftssystem anzustoßen.

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