Physikalische Grundlagen

Wir erforschen die physikalischen und technischen Grundlagen von Energie- und Materialsystemen für ein tieferes Systemverständnis.
Die Energiewende erfordert nicht nur neue Technologien und Systemlösungen, sondern auch ein tiefes Verständnis der physikalischen Prinzipien, auf denen diese Entwicklungen beruhen. Der Forschungsschwerpunkt Physikalische Grundlagen am CC4E schafft genau diese Basis. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Heinrich‑Blasius‑Instituts werden grundlegende Fragestellungen aus der physikalischen Sensorik und Strömungslehre erforscht. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung hochpräziser Messverfahren sowie um die Analyse und Modellierung komplexer Strömungsprozesse, wie sie in Windenergieanlagen, Wärmenetzen oder industriellen Anlagen auftreten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Materialien, die zur Ressourcenschonung, Effizienzsteigerung und Langlebigkeit von Energietechnologien beitragen. Hier untersucht das CC4E sowohl neue Werkstoffe als auch deren Einsatzmöglichkeiten in Komponenten für Energieerzeugung, ‑speicherung und ‑umwandlung.
Darüber hinaus erforscht das CC4E energieeffiziente Maschinen und Anlagen, die eine zentrale Rolle für den wirtschaftlichen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie spielen. Im Fokus stehen dabei unter anderem optimierte Antriebssysteme, verbesserte Wirkungsgrade und die Reduktion von Verlustmechanismen.
Mit der Verbindung aus experimenteller Forschung, Modellierung und materialwissenschaftlicher Expertise legt dieser Schwerpunkt das physikalische Fundament für Innovationen, die die Energiewende technisch möglich, effizient und nachhaltig machen.
Kontaktinformationen
Prof. Dr.-Ing Torsten Birth-Reichert
T +49.40.219 04-2162
Valerian Pagel