| Forschung
Fachtagung „Wie und was wollen wir 2030 lehren“

Digitaler Wandel der Sozialen Arbeit

Viele Themen, die im Fokus des Studiengangs „Soziale Arbeit“ an der HAW Hamburg stehen, sind von zwischenmenschlichen Interaktionen geprägt. Wie beeinflusst die digitale Transformation diese Interaktionen? Und wie kann die digitale Transformation systematisch ins Curriculum der Sozialen Arbeit eingebunden werden? Mit diesen Fragen hat sich das Digitalisierungsprojekt „#DigitaleSoA studieren“ befasst, dessen Erkenntnisse am 24. November auf der an der HAW Hamburg stattfindenden Tagung „Wie und was wollen wir 2030 lehren“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) vorgestellt werden.

Icon zum Projekt Digitale Soziale Arbeit

Und wie kann die digitale Transformation systematisch ins Curriculum der Sozialen Arbeit eingebunden werden? Mit dieser und weiteren Fragen hat sich das Digitalisierungsprojekt „#DigitaleSoA studieren“ befasst, dessen Erkenntnisse auf der Tagung „Wie und was wollen wir 2030 lehren“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) vorgestellt werden.

Michelle Mittmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „#DigitaleSoA studieren“ an der HAW Hamburg und zugleich Sprecherin der DGSA-Fachgruppe Soziale Arbeit und Digitalisierung: „Zur Tagung laden wir die Mitforschenden unseres partizipativen Projektes ein. Sie können – gemeinsam mit Prof. Dr. Bettina Radeiski und mir – auf das entwickelte Konzept zur curricularen Verankerung digitaler Kompetenzen im Studiengang Soziale Arbeit blicken. Darüber hinaus erhalten sie die Gelegenheit, in Panels und Pausengesprächen mit Forscher*innen anderer Hochschulen ins Gespräch zu kommen und weitere Ansätze der Curriculumentwicklung im Zuge der digitalen Transformation kennenzulernen.“

Ziele des Digitalisierungsprojekt und der Fachtagung

Die zwei wesentlichen Ziele des Digitalisierungsprojekts sind die Evaluation der für die Soziale Arbeit handlungsbestimmenden Kernkompetenzen mit Blick auf eine digitalisierte Arbeitswelt sowie die Entwicklung eines sozialwissenschaftlich fundierten Konzepts, das dem Department Soziale Arbeit die Anpassung der Curricula erleichtern soll. „Fachliche sowie überfachliche Kompetenzen kommen hier zum Tragen. In unserem Panel-Beitrag fokussieren wir daran anknüpfend Kompetenzen zur Berücksichtigung der ethischen Implikationen der Digitalisierung in der Lehre der Sozialen Arbeit“, so Michelle Mittmann.

Das Ziel der Fachtagung „Wie und was wollen wir 2030 lehren“ ist es, die inhaltliche Gestaltung des Studiums, die kompetenzorientierte Lehre und die hochschuldidaktischen Formate im Hinblick auf einen durch Digitalisierung dominierten sozialen Wandel zu diskutieren.

„Wir freuen uns sehr, Frau Prof. Dr. Simon von der Universität Hamburg für den Eröffnungsvortrag gewonnen zu haben. Dank ihrer Expertise als Professorin für „Ethics in Information Technologies“ sowie ihrer Tätigkeit im Deutschen Ethikrat finden Praktiker*innen als auch Student*innen und Hochschulbeschäftigte einen guten Einstieg ins Thema“, erläutert Michelle Mittmann.

Die Tagung „Wie und was wollen wir 2030 lehren“ findet am 24. November, von 8.30-16.30 Uhr an der HAW Hamburg statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der HAW Hamburg.

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