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HAW Hamburg und BFSV kooperieren in der beruflichen Weiterbildung

Mit „Werkstoffwissenschaften der Packstoffe“ startet im September 2019 der erste gemeinsame Zertifikatskurs. Er bildet den Auftakt  für den kommenden Masterstudiengang „Technische Verpackungslogistik“.
Ausgelegt auf Fach- und Führungskräfte aus der Verpackungsindustrie, befähigt der Kurs zu maßgeschneiderten Verpackungslösungen. Bei dieser HAW/ BFSV Kooperation gehen Theorie und Praxis Hand in Hand, denn in den BFSV Prüflaboren können die Teilnehmer ihr neues Wissen sofort in die Tat umsetzen. Wer sich beruflich höher qualifizieren möchte, der kann die Weiterbildung mit einer Klausur abschließen und so fünf Leistungspunkte erwerben.

Der Flyer bietet einen thematischen wie organisatorischen Überblick über den HAW / BFSV Zertifikatskurs.

Detallierte Informationen über die Themenschwerpunkte, den Umfang, die Organisation, die Teilnahmevoraussetzungen, den Zeitaufwand und die Kosten bietet die gleichnamige HAW Infoseite zur beruflichen Weiterbildung Werkstoffwissenschaften der Packstoffe.

Hier ein aktuelles Interview zum Thema Plastik-Forschung mit dem Leiter der Weiterbildung
Prof. Dr. Bernd Sadlowsky.

Neue Weiterbildung: Soziale Arbeit gegen häusliche Gewalt

Am 15. Mai startet an der HAW Hamburg die zwölftägige Qualifizierung „StoP – Stadteile ohne Partnergewalt“. Das nachbarschaftsbezogene Handlungskonzept wird bereits seit 2010 erfolgreich in Hamburg umgesetzt. Die wissenschaftlich basierte Weiterbildung vermittelt Präventionsstrategien und Handlungskompetenz bei Gewalt in Partnerschaften und Familien. 
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In jeder vierten Beziehung kommt es zu häuslicher Gewalt. Oft hat das Umfeld zumindest eine Ahnung davon, was in der Partnerschaft oder Familie vor sich geht. Aber viele schweigen. Wie können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Familienzentren oder Quartiersbüros, von Jugendeinrichtungen oder Bürgerhäusern helfen, ohne Betroffene zu gefährden? Das erfahren sie in der Weiterbildung „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“. Start: 15. Mai 2019.

In vier Modulen lernen die Teilnehmenden das StoP-Konzept mit seinen acht Schritten kennen. Es basiert auf den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und dem Wissen über Ursachen und Verlauf von Partnergewalt. 

Die Weiterbildung vermittelt, wie Beschäftigte in der Sozialen Arbeit zivilgesellschaftliches Engagement in ihrem Stadtteil stärken und entsprechende Bildungs- und Netzwerkarbeit leisten. Sie erfahren aber auch, wie sie in konkreten Situationen selbst intervenieren und sich dabei schützen können. Unter anderem wird auf spezielle Bedingungen des „StoPpens“ in Einwandererfamilien eingegangen. 

„StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ist ein wissenschaftlich basierter und praxiserprobter Ansatz. Er wurde entwickelt von Dr. Sabine Stövesand, Professorin am Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg. „StoP“ kommt bereits seit 2010 in mehreren Hamburger Stadtteilen erfolgreich zum Einsatz
(s. stop-partnergewalt.org). Studien belegen, dass eine aufgeklärte Nachbarschaft Gewalt reduziert und Leben retten kann.

Die Teilnahme an der 146 Stunden umfassenden Weiterbildung kostet inklusive aller Unterlagen 1600 Euro (mehrwertsteuerbefreit). Absolventen erhalten ein Weiterbildungs-Zertifikat des Zentrums für Praxisentwicklung (ZEPRA) an der HAW Hamburg. 

Weitere Informationen:

Zentrum für Praxisentwicklung (ZEPRA)
Heike Klopsch
Strategie- und Programmentwicklung

T + 49.40.42875 - 7071

heike.klopsch(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 05.04.19

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