Forschung und Entwicklung
Das Handeln in der Sozialen Arbeit inkl. der Bildung in der Kindheit orientiert sich am Bestmöglichen, und dies ist nur mit wissenschaftlichen Methoden zu erreichen. Nicht nur die Weitergabe neuester Erkenntnisse für effektives Handeln in der Sozialen Arbeit in unserer Lehre, sondern vor allem der Erwerb dieses Wissens durch eigene Forschung ist uns wichtig, um Wissen aus erster Hand für Studierende und für die Praxis bereit zu stellen.
Unser Nutzen für die Gesellschaft liegt in der Ausbildung exzellenter Fachkräfte für die Soziale Arbeit, die nicht nur professionell handeln, sondern ihr Wirken auch forschend erfassen und dadurch reflektieren und weiterentwickeln können. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg tragen wir damit zur Qualitätsentwicklung personenbezogener sozialer Dienstleistungen und der Lösung sozialer Probleme durch anerkannte Anwendungsforschung bei.
Häufig finden Forschungsvorhaben in einer engen Kooperation mit Trägern der psychosozialen Praxis, des Bildungs- und Gesundheitssektors oder auch der klassischen sozialen Arbeit, z.B. in der Jugendhilfe statt.
Forschungsausschuss
Forschungsausschuss
................................................................................................................................................................................................
Der Auftrag der HAW Hamburg ist die Vermittlung einer praxisorientierten Lehre. Trotz des hohen Lehrdeputats der Professor*innen zeigt der Forschungsbericht, dass neben der Lehre die Forschung einen großen Stellenwert besitzt und sich in den letzten Jahren stetig erhöht hat. Es liegt auf der Hand, dass die Stärke der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung liegt.
Gerade dieser Anwendungs- und Praxisbezug macht die HAW Hamburg und damit seine Forschungsergebnisse als Partner, vor allem für die regionale Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg, sehr attraktiv.
Zur Unterstützung der Forschungsaktivitäten werden von der Hochschule Lehrentlastungen auf Antrag zur Verfügung gestellt. An der Fakultät Wirtschaft und Soziales wird die Vergabe über die Forschungsrichtlinie geregelt. Über die Anträge wird im Forschungsausschuss beraten, anschließend schlägt der Fakultätsrat dem Dekanat eine Vergabeentscheidung vor.
Forschungsrichtlinie der Fakultät Wirtschaft und Soziales
Vorsitzender
Prof. Dr. Dieter Röh
Dieter.Röh@haw-hamburg.de
Mitglieder des Forschungsausschusses
................................................................................................................................................................................................
Gruppe der Profesor*innen | Stellvertreter*innen |
---|---|
Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert (PM) Stv. Vors. | Prof. Dr. Susanne Busch (PM) |
Prof. Dr. Thomas Pfahler (PuMa) | Prof. Dr. Rainer Lechelt (PuMa) |
Prof. Dr. Nina Hogrebe (SozA) | Prof. Dr. Anne Vogelpohl (SozA) |
Prof. Dr. Marc Diederichs (W) | Prof. Dr. Stephan Boll (W) |
Akademisches Personal | Stellvertreter*innen |
---|---|
Dr. Astrid Wonneberger (SozA) | Herrad Schönborn |
Studierende | Stellvertreter*innen |
---|---|
Justin Weiß | Matheo Rabenberg |
Technisches- und Verwaltungspersonal | Stellvertreter*innen |
---|---|
Martina Jeschke | N.N. |
Forschungsprojekte des Departments
Move4Health – HAW Hamburg – Soziale Teilhabe durch Sportangebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)
................................................................................................................................................................................................
„Soziale Teilhabe durch Sportangebote in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ ist ein Teilforschungsprojekt des Programms „Move4Health“ der Deutschen Sportjugend (dsj). In Zusammenarbeit mit fünf weiteren Hochschulen und Universitäten (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Humboldt-Universität zu Berlin, Leuphana Universität Lüneburg, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität Paderborn) wird als Verbundprojekt mit der Deutschen Sportjugend zu den drei zentralen Themenbereichen im Programm „Move4Health“ zu
- psycho-sozialer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und dem Potenzial von Bewegung, Spiel und Sport;
- dem Sportverein als attraktive Lebenswelt im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen;
- sowie zu sozial benachteiligten und sportfernen Gruppen und deren Herausforderungen und Gelingensbedingungen für den Sport mit den Schwerpunkten Ganztag, OKJA und sozialbenachteiligte Familien
geforscht.
Die HAW Hamburg untersucht die Zugänge und Zugangsbarrieren zu Sportangeboten der OKJA und der Sportvereine, sowie die Perspektiven von Jugendlichen aus Sport als stabilisierenden Faktor im Kontext sozial benachteiligter Lebenslagen. Dafür werden mit Hilfe von qualitativen Leitfadeninterviews Jugendlichen von 13 bis 19 Jahren, die Sportangebote in der OKJA wahrnehmen, befragt. Ergänzend werden Interviews mit pädagogischen Fachkräften der Einrichtungen der OKJA in Hamburg, sowie eine Dokumentenanalyse der Einrichtungen der OKJA in Hamburg, welche näher auf die sportlichen Angebote eingehen soll, durchgeführt.
Denn Einrichtungen der OKJA in Großstädten erreichen überproportional häufig junge Menschen, die nicht das Gymnasium besuchen (86%) und junge Menschen mit Mig-rationshintergrund (44%). Sportvereine hingegen werden eher als exklusive Orte kodiert, zu denen nicht alle jungen Menschen Zugang haben. Somit sind junge Men-schen aus sozial benachteiligten, einkommensschwachen Familien in Sportvereinen häufig unterrepräsentiert. 67% aller Einrichtungen der OKJA bieten sportlich-erlebnisorientierte Angebote (Mairhofer et al., 2022) und Jugendliche charakterisieren Einrichtungen der OKJA als Bewältigungs- und Unterstützungsraum persönlicher (Alltags-)Krisen (Voigts & Blohm, 2023). Das Ziel des Teilforschungsprojekt ist es somit herauszufinden, inwieweit Sport als stabilisierender Faktor im Aufwachsen fungiert und welche sozialräumlichen Vernetzungen zwischen OKJA und Sportvereinen in Hamburg bestehen.
- Projektdauer: Mai 2023 – Dezember 2023
- Projektleitung: Prof. Dr. Gunda Voigts
- Projektteam: Ann-Kathrin Haid; ann-kathrin.haid (at) haw-hamburg (dot) de
- Projektmailadresse: sportforschungkja (at) haw-hamburg (dot) de
- Projektbudget (nur HAW Hamburg-Anteil): 45.000 €
- Gefördert durch Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Sportjugend durch das Zukunftspaket
- Kooperationspartner: Deutsche Sportjugend, Westfälische Wilhelmsuniversität, Humboldt-Universität zu Berlin, Leuphana Universität Lüneburg, Deutsche Sporthochschule Köln, Universität Paderborn
- Wo ist das Forschungsprojekt an der HAW Hamburg angesiedelt?: Department Soziale Arbeit der Fakultät Wirtschaft und Soziales
Mairhofer, Andreas; Peucker, Christian; Pluto, Liane; Santen, Eric van (2022): Herausforderungen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Weinheim: Beltz Verlagsgruppe.
Voigts, Gunda; Blohm, Thurid (2023): Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten aus Sicht von Fachkräften. Eine empirische Studie zur Situation von Einrichtungen in Hamburg. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
Community Matters! Community based mode to stop domestic violence
................................................................................................................................................................................................
EU gefördertes Projekt “StoP” (CERV-Programm)
Gewalt gegen Frauen ist in ganz Europa weit verbreitet. Da der Tatort in der Regel das eigene Zuhause ist, die Täter zumeist aus der Familie kommen, wird sie als private Angelegenheit betrachtet und scheint oft unsichtbar zu sein. Die Ursachen für häusliche und sexuelle Gewalt sind in gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Normen verankert, die in den Gemeinwesen in denen wir leben, aufrechterhalten und weitergegeben werden. StoP setzt an dieser Schnittstelle an und umfasst ein community-basiertes Programm, das dort präventiv wirkt, wo häusliche Gewalt auftritt.
Das StoP-Konzept wurde von Prof. Dr. Sabine Stövesand (HAW Hamburg) in Deutschland entwickelt und wird hier in zahlreichen Städten seit 2010, und seit 2019 auch in Österreich, umgesetzt. Im Rahmen dieses neuen EU- Projekts wird der Zugang zu StoP für Communities in Frankreich, Belgien, Rumänien und in der Tschechischen Republik erweitert. Der StoP-Ansatz kombiniert erstmalig theoretisches und praktisches Wissen aus den Bereichen der Arbeit gegen die Gewalt an Frauen und der sozialraumorientierten Arbeit. Er bewegt sich inhaltlich und methodisch im Schnittfeld von emanzipatorischer, gewaltpräventiver Arbeit, Förderung von Zivilcourage und Empowerment, Gruppen-, Netzwerk und Nachbarschaftsarbeit. Ziel von StoP ist es, Bewusstwerdung, Beziehungen und Handlungsfähigkeit auf lokaler Ebene so zu fördern, dass Partnergewalt nicht länger toleriert, verheimlicht oder ignoriert wird.
StoP wird nach den folgenden Grundsätzen arbeiten:
- Einbringen des Themas häusliche Gewalt in die Stadtteile und Nachbarschaften,
- Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, unabhängig von Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit, Verwendung lokale Sprache und lokaler Symbole
- Ermächtigung und Verantwortungsübernahme in der lokalen Community
- Partizipation durch Einbeziehung eines wachsenden sozialen Netzwerks in alle Aktivitäten
- Einsatz kreativer Methoden, Aufbau von Kampagnen, an denen die Menschen gerne und langfristig teilnehmen
Unsere Arbeit
Die StoP-Partner:innen werden
- eine digitale STOP-Toolbox und eine Weiterbildung für die Ausweitung in der Europäischen Union entwickeln
- Grundlagen für die Umsetzung das StoP-Konzepts in den ausgewählten EU-Partnerländern schaffen
Das Projektteam
Das StoP-Projekt wird von einem internationalen, interdisziplinären Team entwickelt, bestehend aus:
- Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Projektleitung, Österreich
Alicja Switon, Maria Rösslhumer, Renate Tomenedal, Hannh Horn, Christina Kopf - HAW Hamburg – Soziale Arbeit
Prof. Dr. Sabine Stövesand, Ulrike Rosa Bracker, Jördis Spengler - Haw Hamburg – Zentrum für Designforschung
Prof. Dr. Anke Haarmann, Linda Rammes - Asociatia Pentru Libertate si egalitate de gen A.L.E.G.
Camelia Proca, Eniko Gall, Alexandra Abrudean - Garance ASBL
Irene Zeilinger - SC Psytel
Marc Nectoux, Mathilde Sengoelge - Rosa Centrum Pro Zeny ZS
Branislava Marvánová Vargová, Martina Hronová - WWP EN, das Europäische Netzwerk für die Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt
Dimitra Mintsidis, Ola Kurowicka, Durre Sameen Mirza, Jeannette Bonge - WAVE, Frauen gegen Gewalt in Europa
Elena Floriani, Stephanie Futter-Orel
Beirat
- Carol Hagemann-White
- Simon Güntner
Projektlaufzeit
03/2023–02/2025
Projektbudget
900.399,- €
Mittelgeber:innen
EU-Kommission, Programm CERV
Einrichtungen
- Fakultät Design, Medien und Information
- Fakultät Wirtschaft & Soziales, Department Soziale Arbeit
Kontakt
Prof. Dr. Sabine Stövesand
Department Soziale Arbeit
Professorin für Soziale Arbeit
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg
Raum 3.22
T +49 40 428 75-7101
Sabine.Stoevesand (at) haw-hamburg (dot) de
Prof. Dr. Anke Haarmann
Professorin für Designtheorie / Designforschung,
Leitung Zentrum für Designforschung
Armgartstraße 24
22087 Hamburg
Raum 108
M +49 898 8399 8399
anke.haarmann (at) haw-hamburg (dot) de
Mental High - Mental Health Awareness at Higher Education Institutes
................................................................................................................................................................................................
Das internationale Projekt „Mental High“ („Raising awareness for Mental Health among Students and Staff at Higher Education Institutes”), hat zum Ziel, das Thema “psychische Gesundheit“ an Hochschulen Südostasiens und Europas stärker ins Bewusstsein zu rücken, Vorurteile gegenüber psychisch Erkrankten abzubauen und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Etwa die Hälfte aller psychischen Erkrankungen treten bis zum Alter von 14 oder 15 Jahren auf und etwa drei Viertel bis Mitte 20 (Kessler et al., 2007). Psychische Erkrankungen bleiben oft unerkannt und werden mitunter erst Jahre später behandelt. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann eine psychische Erkrankung das erfolgreiche Meistern bedeutsamer Entwicklungsaufgaben und die gesellschaftliche Teilhabe erheblich behindern.
Während hier in Deutschland psychische Probleme zunehmend auf mehr Akzeptanz stoßen und viele Ausbildungsinstitutionen und Arbeitgeber Informations- oder Präventionsangebote zum Thema „psychische Gesundheit“ etabliert haben, ist das Thema in anderen Kulturen oft noch weniger präsent. Gerade in Südostasien sind die Erwartungen an junge Menschen bezüglich Leistungsbereitschaft und Disziplin sehr hoch, und junge Menschen an Ausbildungsinstitutionen sind einem erheblichen Leistungsdruck ausgesetzt (UNICEF Viet Nam, 2018). Bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren war Suizid 2016 die zweithäufigste Todesursache weltweit (WHO). Südostasien hatte 2016 mit 13,4 pro 100.000 Einwohner die weltweit höchste altersstandardisierte Suizidrate (globaler Durchschnitt: 10,5 pro 100.000) (WHO, 2019).
Im Projekt „Mental High“ soll die Kompetenz und Sensibilität für psychische Gesundheit bei Studierenden und Hochschulbeschäftigten gestärkt werden. Eine bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen der HAW und Universitäten aus Vietnam und Kambodscha soll weiter ausgebaut werden und in ein gemeinsames EU-gefördertes Projekt münden. Ab dem 1.9.2021 wird dieses Bestreben durch das Programm „FH-Europa“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen
Dr. med. Anja Dessauvagie
Astrid Jörns-Presentati
Verantwortlicher Hochschullehrer
Prof. Dr. Gunter Groen
Förderung
Anreizbudget HAW
BMBF (FH Europa)
Dauer der Förderung
01.01.2020-31.12.2020
01.09.2021-31.08.2022
Gibt es den Sickereffekt? Die Rolle des Neubaus bei der sozialen Wohnraumversorgung in angespannten Wohnungsmärkten
................................................................................................................................................................................................
Die Rolle des Neubaus bei der sozialen Wohnraumversorgung in angespannten Wohnungsmärkten
Hintergrund
In den meisten deutschen Großstädten sind die Mieten und Immobilienpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Für viele Haushalte wird es immer schwieriger, die Miete zu zahlen, Eigentum zu erwerben oder überhaupt eine geeignete Wohnung zu finden.
In Hamburg besteht die Antwort darauf vor allem aus Neubauprojekten wie dem Quartier Mitte Altona. Die wohnungspolitische Idee dahinter ist, dass sogenannte „Umzugsketten“ entstehen: Vor allem Haushalte mit mittleren und hohen Einkommen ziehen in den neu geschaffenen Wohnraum. Dadurch werden ihre günstigeren vorherigen Wohnungen frei und können von Haushalten mit niedrigeren Einkommen bezogen werden. Dieser Effekt wird auch „Sickereffekt“ genannt.
Das Forschungsprojekt
Die zentrale Frage lautet: „Entlastet der Wohnungsneubau in Hamburg den Wohnungsmarkt?“
Das Projekt ist eine Kooperation der HAW Hamburg (Soziale Arbeit) und der Universität Hamburg (Geographie). Wir möchten am Beispiel des Quartiers Mitte Altona untersuchen, ob es tatsächlich zum Effekt der sozial entlastenden Umzugsketten kommt. Das Projekt soll zur besseren Beurteilung von wohnungspolitischen Ansätzen in Hamburg und darüber hinaus beitragen.
Für das Projekt sind wir auf die Unterstützung der Bewohner*innen und weiterer Beteiligter vor Ort angewiesen.
Eine Haushaltsbefragung aller Bewohner*innen hat bereits begonnen und soll Mitte März 2020 abgeschlossen sein.
Nach einer ersten Datenauswertung planen wir in einem zweiten Schritt mit einigen Bewohner*innen und Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen und tiefergehende Interviews zu führen.
Die Ergebnisse beider Schritte sollen dann im Quartier Mitte Altona vor Ort vorgestellt und diskutiert werden. Anschließend sollen daraus Empfehlungen zur Wohnungspolitik abgeleitet werden.
Das Forschungsteam
- Dr. Anne Vogelpohl (HAW Hamburg)
- Dr. habil. Christoph Haferburg (Universität Hamburg)
- Dr. Thomas Pohl (Universität Hamburg)
Bitte kontaktieren Sie bei Fragen die Projektleitung:
anne.vogelpohl(@)haw-hamburg.de
Ankommen – Psychosoziale Versorgung junger Menschen mit Fluchterfahrung
................................................................................................................................................................................................
Wege und Barrieren aus Sicht der Betroffenen
Projektbeschreibung
Eine explorative Studie zur Analyse der Wege und Hindernisse, mit denen sich junge Menschen mit Fluchthintergrund im Feld psychiatrisch-psychotherapeutischer Versorgung und angrenzender psychosozialer Hilfen konfrontiert sehen.
Eine Vielzahl junger Menschen, die ihre Heimatländer aufgrund von Krieg, Verfolgung, Armut oder anderen existenziell bedrohlichen Lebenslagen verlassen mussten, sehen sich auch nach der Ankunft in Deutschland noch vielfältigen Belastungen ausgesetzt – Die Trennung von Familie und Freunden, Unsicherheiten bezüglich des Aufenthaltsstatus, die Sprachbarriere, Integration in ein fremdes soziales Umfeld (Jugendhilfe, Schule) und viele mehr.
Häufig leiden diese jungen Menschen vor dem Hintergrund dieser zahlreichen Postmigrationsstressoren sowie der oft einschneidenden, mitunter traumatischen Erfahrungen in ihren Heimatländern und auf der Flucht unter zahlreichen psychischen Symptomen, die auch einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung bedürfen.
Welche Wege gehen junge Menschen mit Fluchterfahrung im Feld psychosozialer und psychiatrisch-psychotherapeutischer Hilfen? Welche Formen der Unterstützung empfinden sie als hilfreich, wo entstehen Hindernisse? Was wird gegebenenfalls sogar als schadend empfunden? Welche strukturellen Barrieren zeigen sich? Inwiefern stimmen die Einschätzungen der jungen Betroffenen mit denen der Fachkräfte aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychotherapie überein?
Ziel des Promotionsprojektes „Ankommen“ ist es, die Perspektiven dieser Gruppe junger Menschen mit Fluchterfahrungen in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und aus den Ergebnissen der Studie neue Aspekte für die Gestaltung entsprechender Hilfen in der Praxis abzuleiten.
Projektleitung
Prof. Dr. Gunter Groen (HAW – Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg)
Kooperation
- Prof. Dr. Petra Hampel (Europa-Universität Flensburg)
- Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Erziehung und Beratung, Amt für Familie
- Flüchtlingsambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
Studiendurchführung
Dipl.-Psych. Carolin Schulz
Carolin Schulz arbeitet seit Januar 2019 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstipendiatin im Projekt „Ankommen“. Als Psychologische Psychotherapeutin ist sie seit 2011 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Dort arbeitete sie viele Jahre in der Flüchtlingsambulanz psychotherapeutisch mit Kindern und Jugendlichen und ihren Familien.
Projektdauer
01/2019-12/2021
SAIN - Selbstbestimmt älter werden in Norderstedt
................................................................................................................................................................................................
Erhebung von Unterstützungsstrukturen und Bedarfen für die partizipative Gestaltung alternsgerechter Lebensräume
Kurzbeschreibung
Das Projekt zielt auf die Konzeption einer partizipativen Planung und Gestaltung alternsgerechter Lebensräume in Norderstedt. Hierzu wird zunächst eine Bestandsaufnahme zu den vorhandenen Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen durchgeführt. Im Rahmen kleinräumiger Analysen in ausgewählten Stadtteilen werden ferner die Bedarfe älterer Menschen identifiziert. Auf einer öffentlichen Veranstaltung mit verschiedenen Akteuren werden schließlich die Forschungsergebnisse vorgestellt sowie erste Schritte des Konzepts umgesetzt.
Projektteam der HAW
- Prof. Dr. Irena Medjedovic (Projektleitung)
- Elke Heinemann-Gerhardt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
- Edith Halves (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
- Katharina Scholz (Studentische Mitarbeiterin)
Kooperationspartnerin
Stadt Norderstedt, vertreten durch Annette Reinders (Zweite Stadträtin, Leitung Dezernat 2)
Finanzierung
Stadt Norderstedt
Laufzeit
Oktober 2018 – Mai 2019
Projektbeschreibung
„Wie werde ich im Alter leben?“ – Für die meisten Menschen hängt die Antwort auf diese Frage nicht unwesentlich von den sozialen Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen ab, die sie in ihrem Quartier, ihrem Dorf, ihrem Stadtteil, ihrer Stadt vorfinden. Als Bestandteil der sozialen Daseinsvorsorge kommt den Kommunen die Aufgabe zu, diese Strukturen bereitzustellen. Dabei zielen die Leistungen der gesetzlich verankerten „Altenhilfe“ (§ 71 SGB XII) sowohl auf Prävention und Bewältigung von Problemlagen im Alter als auch auf die soziale Teilhabe älterer Menschen.
Vor dem Hintergrund einer stärkeren Ausrichtung an den älteren Menschen selbst und deren ausdifferenzierten Lebenslagen ist diese Aufgabe aber nicht als autoritäre administrative Planung zu verstehen, sondern als partizipativer Prozess zu gestalten. Die Zielgruppe und die Institutionen der Altenarbeit gilt es aktiv zu beteiligen, um ein selbstbestimmtes Älterwerden zu ermöglichen.
Eine wissenschaftliche Grundlage für eine so verstandene, partizipative Gestaltung alternsgerechter Lebensräume in Norderstedt soll mit dem Projekt geleistet werden.
Dabei werden folgende Fragestellungen im Projekt bearbeitet:
- Sozialstruktur: Welche Altersstruktur und demografische Entwicklung weist Norderstedt auf? Und welche Lebenslagen und Teilhabechancen für ältere Menschen bilden sich in Norderstedt ab?
- Unterstützungs- und Versorgungsstruktur: Wie ist der derzeitige Stand an sozialen Diensten und Einrichtungen?
- Und welche Perspektiven zeichnen sich ab? Inwieweit gibt es Hindernisse und wie können Verbesserungs- und Lösungsansätze aussehen?
- Partizipative Planungs- und Gestaltungsprozesse: Wie kann eine kontinuierliche Planung und Gestaltung unter Beteiligung der Zielgruppe und der Institutionen der Altenarbeit in Norderstedt aussehen?
Die Analyse der Sozialstruktur erfolgt auf der Grundlage von Sekundäranalysen statistischer Daten. Die Bestanderhebung basiert vor allem auf Fachgesprächen (qualitative Experten- und Gruppenbefragungen) mit Institutionen der Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen. In einem weiteren Schritt werden exemplarisch kleinräumige Analysen in ausgewählten Stadtteilen durchgeführt und die Bedarfe älterer Menschen in ihrem Wohnquartier mittels partizipativer Methoden aus der Gemeinwesenarbeit erhoben. In einer öffentlichen Veranstaltung mit den verschiedenen Akteuren (Zielgruppe, kommunale Entscheidungsträger, Institutionen der Altenarbeit bzw. - hilfe) werden die Forschungsergebnisse sowie ein Konzept der partizipativen Planung und Gestaltung alternsgerechter Lebensräume in Norderstedt vorgestellt. Die Veranstaltung dient gleichzeitig als Auftakt für die ersten Umsetzungsschritte des Konzeptes.
Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Lebenslageanalysen zu Migrantinnen und Migranten mit einer seelischen Beeinträchtigung in Hamburg
................................................................................................................................................................................................
Eine explorative Studie zur Analyse der Diskriminierungen im Schnittfeld von Flucht und Behinderung mit intersektionaler Perspektive
Das Projekt ist eingebettet in ein übergreifendes Forschungsprogramm, das erstmalig in Deutschland systematisch die Lebensbedingungen und Unterstützungsbedarfe von beeinträchtigte Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit exploriert und untersucht, wie Einrichtungen der Behindertenarbeit unterstütz werden können, sich in ihren Konzepten, Angeboten und Arbeitsformen “kultursensibel“ weiterzuentwickeln bzw. wie Einrichtungen der Migrationssozialarbeit “behinderungssensibel“ werden können. Ziel des Promotionsprojektes ist die Durchführung und vergleichende Reflexion von Lebenslagenanalysen sowie intersektionaler Analyse der Verschränkung der Diskriminierungen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten mit einer seelischen Beeinträchtigung in Hamburg.
Projektleitung
Prof. Dr. Louis Henri Seukwa (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - HAW)
Kooperation
Prof. Dr. Joachim Schroeder (Universität Hamburg)
Projektteam
Negin Shah Hosseini ist Diplom-Psychologin und hat bereits während des Studiums in Marburg im Rahmen ihrer Diplomarbeit in einem Projekt zur psychologischen Erstbetreuung von Asylsuchenden in Hessen mit Asylsuchenden gearbeitet. Durch ihre Arbeit als pädagogische Betreuerin bei einem Träger der ambulanten Eingliederungshilfen in Hamburg betreute sie Migrant*innen mit seelischen Beeinträchtigungen. Seit September 2017 arbeitet sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Doktorandin in dem Projekt „Lebenslageanalysen zu Migrantinnen und Migranten mit einer seelischen Beeinträchtigung in Hamburg“.
Studierfähigkeit von Geflüchteten
................................................................................................................................................................................................
Kompetenzen für eine plurale Gesellschaft
Kern des Projektes ist die Integration von Geflüchteten ins Studium u.a. durch die Wiederherstellung ihrer Studierfähigkeit zu gewährleisten und zugleich die durch die Integration der neuen Zielgruppen erzeugten strukturellen und kulturellen systemische Irritationen als Anlass und Chance für eine Weiterentwicklung der Hochschule in Hinblick auf eine plurale Gesellschaft zu nutzen. Dabei verfolgt das Projekt sowohl zielgruppenbezogen als auch strukturell einen lebenslagen- und ressourcenorientierten Ansatz und berücksichtigt somit die spezifischen Benachteiligungen der Zielgruppe. Mit diesem knapp skizzierten Ansatz geht die HAW Hamburg im Handlungsfeld „Flucht & Studium“ nachweislich einen innovativen Weg. Der ressourcenorientierte Ansatz wird in den einzelnen Maßnahmen entlang des gesamten Student Life Cycle hinweg (Vorbereitung/Einstieg, Verbleib/Abschluss und Übergang/Beruf) unter anderem durch die Nutzbarmachung der mitgebrachten Kompetenzen der geflüchteten und internationalen Studierenden als pädagogische Ressourcen operationalisiert.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter:
https://www.haw-hamburg.de/international/partner-projekte/projekte-fuer-gefluechtete/studierfaehigkeit-von-gefluechteten.html
Projektleitung
Prof. Dr. Louis Henri Seukwa (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - HAW)
Transformation urbaner Zentren: Neue Entwicklungsperspektiven durch soziale, ökonomische und ökologische Innovationen (TransZ)
................................................................................................................................................................................................
Am Department Soziale Arbeit ist derzeit das Forschungsprojekt TransZ – Transformation urbaner Zentren angesiedelt. (Laufzeit: 01.02.2017 bis 31.3.2022).
Projektverantwortliche sind Prof. Dr. Anne Vogelpohl und Anne-Marie Gehrke-Claußen.
Weiterführende Informationen: www.transz.de
Das Projekt
Trans Z ist ein Forschungsvorhaben von vier Hochschulen, mit dem fünf Stadt(teil)zentren bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden sollen. TransZ will einen Beitrag zur nach-haltigen Transformation und Weiterentwicklung solcher Zentren leisten. Dabei geht es um die Stärkung von Akteuren vor Ort und um die Förderung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Innovationen.
Die Projektgebiete
• Hamburg-Eimsbüttel
• Hamburg-Rissen
• Holzminden
• Höxter
• Stuttgart-Wangen
Vorgehen von TransZ
Das Projekt ist anwendungsorientiert. In den fünf Zentren arbeiten die Hochschulen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort und den kommunalen Verwaltungen an der Weiterentwick-lung der Zentren. Gemeinsam mit den Akteuren werden in der Aktionsphase (2018/2019) Konzepte und Projekte entwickelt und umgesetzt, die ab 2020 in die Verstetigung geführt werden sollen. Dabei sollen auch unterschiedliche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten geprüft und angewendet werden.
Die Ideen und Projekte werden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort entwickelt bzw. sollen durch die Akteure selbst umgesetzt werden. Die Hochschulen begleiten und unterstützen die konkrete Umsetzung von Projekten und Interventionen auf unterschiedliche Weise.
Einen Einblick in bisher angestoßene und unterstützte Projekte finden Sie hier: www.transz.de/transz-projekte/
Wer steckt hinter dem Projekt?
TransZ ist ein Verbundprojekt von vier Hochschulen: HafenCity Universität Hamburg (HCU), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) und Hochschule für Technik Stuttgart (HFT).
Forschungsschwerpunkte
Neben der Arbeit vor Ort in den Projektgebieten, verfolgen die vier Hochschulen unter-schiedliche Forschungsschwerpunkte:
• Selbstorganisation und Governance in der Zentrenentwicklung (HCU),
• Integrierende und aktivierende Qualitäten von Begegnungsräumen und sozialer Inf-rastruktur (HAW),
• Potenziale für Engagement und gemeinschaftliches Handeln (HAWK),
• Öffentlicher Raum und Planungsinstrumente (HFT).
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ gefördert.
Studie „Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten
................................................................................................................................................................................................
Das Hamburg Numeracy Project
Mit dem kooperativen Forschungsprojekt „Alltagsmathematik als Teil der Grundbildung Erwachsener“ widmen sich die Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität, die HAW Hamburg und das UN-ESCO Institute for Lifelong Learning den alltagsmathematischen Kompetenzen und Praktiken Erwachsener. In verschiedenen Teilprojekten werden neben quantitativen Sekundäranalysen qualitative Studien durchgeführt, um beispielsweise ein besseres Verständnis für alltagsmathematische Kompetenzen und Praktiken vulnerabler Gruppen zu entwickeln.
Förderung durch: Landesforschungsförderung Hamburg (FKZ: LFF FV 52)
Dauer: Juli 2017 – Dezember 2020, verlängert bis Juni 2021
Teilstudie „Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten“
Im Rahmen des Forschungsprojekts erforscht eine Studie im Department Soziale Arbeit der HAW Hamburg, inwiefern ungeeignete alltagsmathematische Praktiken einen Wirkmechanismus bei individuellen Schuldnerkarrieren darstellen können. Ziel ist es, daraus Schlüsse für die Beratungspraxis in der Sozialen Schuldnerberatung abzuleiten. Aufgebaut in zwei Erhebungsphasen werden die alltagsmathematischen Anforderungen im überschuldeten Alltag und die vielfältigen Umgangsweisen der Betroffenen untersucht:
PHASE I
Zwei fokussierte Gruppeninterviews (n=2) mit Fachkräften der Sozi-alen Schuldnerberatung (n=11) in Hamburg und München (Frühjahr 2018)
PHASE II
Fokussierte Einzelinterviews mit Ratsuchenden der Sozialen Schuldnerberatung (n=30) in Hamburg und München (Winter 2018/2019)
Projektergebnisse
Eine Übersicht über die zentralen Ergebnisse aus den beiden Erhebungsphasen finden Sie in folgender Broschüre zusammengefasst:
Broschüre „Rechnen im überschuldeten Alltag – Erkenntnisse für die Schuldnerberatung“ (Stand Dezember 2020)
Veröffentlichungen
Angermeier, Katharina (2020) Erleben und Bewältigung von Überschuldung. Ambivalenzen im Alltag zwischen Widerstand und Widersprüchlichkeit. In: Soziale Arbeit 69 (12).
Ansen, Harald, Angermeier, Katharina (2020): Der Faktor „Zeit“ in der Sozialen Schuldnerberatung. Zeit für Lernprozesse unter Zeitdruck. In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs 41 (3). Wien.
Online im Internet: https://erwachsenenbildung.at/magazin/20-41/meb20-41.pdf
Angermeier, Katharina (2019): Die (vernachlässigte) pädagogische Dimension der Sozialen Schuldnerbe-ratung: Alltagsmathematik im Kontext von Überschuldung. In: Der Pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen 27 (2), S. 91–102.
Angermeier, Katharina; Ansen, Harald (2019): Value and understanding of numeracy practices in Ger-man debt counselling from the perspective of professionals. In: ZDM Mathematics Education 16 (03), S. 497. DOI: 10.1007/s11858-019-01109-w.
Grotlüschen, Anke; Buddeberg, Klaus; Redmer, Alina; Ansen, Harald; Dannath, Jesper (2019): Vulnerable Subgroups and Numeracy Practices: How Poverty, Debt, and Unemployment Relate to Everyday Nu-meracy Practices. In: Adult Education Quarterly 69 (4), S. 251–270. DOI: 10.1177/0741713619841132.
Kontakt und Ansprechpersonen
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Fakultät Wirtschaft und Soziales
Department Soziale Arbeit
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg
Prof. Dr. Harald Ansen (Wissenschaftliche Leitung)
Email: harald.ansen (at) haw-hamburg (dot) de
Katharina Angermeier (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Email: katharina.angermeier (at) haw-hamburg (dot) de
Kinderschutz und Kinderrechte in der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg umsetzen
................................................................................................................................................................................................
Dieses Projekt will den Transfer von Empfehlungen der Enquete-Kommission in die praktische sozialpädagogische Arbeit der Freien Träger unterstützen und begleiten. Das Projekt hat im Februar 2020 seine Arbeit begonnen. Die erste Phase des Projekts umfasst eine von der HAW-Hamburg finanzierte Pilotstudie im Umfang von einem Jahr. Im Fokus der Pilotstudie wird das Handlungsfeld der Hilfen zur Erziehung stehen.